Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 26-28289
Grunddaten
- Betreff:
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Erneut sehr lückenhafter Winterdienst in Bienrode-Waggum-Bevenrode
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion, BIBS-Fraktion, Tobias Zimmer (FDP) im Stadtbezirksrat 112
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
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zur Beantwortung
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17.02.2026
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Sachverhalt
Trotz wiederholter Schneefälle und eindeutiger Räumpflichten blieben zahlreiche Gehwege vor städtischen Grundstücken sowie Nebenstraßen, darunter Schulbusstrecken, über Tage hinweg ungeräumt.
Besonders problematisch ist dabei, dass die Stadt noch Mitte Januar erklärt hatte, über ausreichende Kapazitäten zu verfügen und ihrer Räumpflicht im Wesentlichen nachzukommen. Die Realität vor Ort zeigt jedoch ein anderes Bild: Vor dem Friedhof in Waggum, am Spielplatz im Heerfeld in Bevenrode sowie an weiteren städtischen Grundstücken erfolgte auch Tage nach dem letzten Schneefall kein Winterdienst.
Ein sicherheitsrelevanter Höhepunkt war der Vorfall am 13. Januar 2026, als sich der Schulbus in der Straße Im Krähenfeld in Waggum aufgrund nicht geräumter Fahrbahn festfuhr. Kinder mussten von ihren Eltern abgeholt werden oder zu Fuß laufen. Trotz eines anschließenden Dringlichkeitsantrags von CDU, BIBS und FDP im Stadtbezirksrat blieb auch in den folgenden Wochen eine Verbesserung aus. Selbst am 30. Januar konnte die Schulbushaltestelle dort erneut nicht angefahren werden.
Daraus ergeben sich folgende Fragen an die Verwaltung:
- Warum erfolgte auf vielen Gehwegen vor städtischen Grundstücken (u.A. Friedhof Waggum, Spielplatz im Heerfeld) sowie auf der Route des Schulbusses in Waggum erneut und trotz ausreichender Ressourcen kein Winterdienst auch Tage nach dem Schneefall am 26.01.26
- Was gedenkt die Stadt zu tun, dass das nicht nochmal passiert?
- Müssen mit dem Winterdienst in den betroffenen Bereichen beauftrage Unternehmen mit finanziellen Konsequenzen rechnen?
Gez.
Berger, Jenzen, Zimmer
