Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 26-28204
Grunddaten
- Betreff:
-
Kinder-FerienCard für Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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11.02.2026
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Geplant
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Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung
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Vorberatung
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05.03.2026
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Geplant
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Geplant
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Rat der Stadt Braunschweig
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Entscheidung
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10.03.2026
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Sachverhalt
Schulferien stellen für viele Familien eine besondere Herausforderung dar. Während einige Familien kostenintensive Freizeit- und Urlaubsangebote wahrnehmen können, sind andere auf kostenarme oder kostenfreie Angebote im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen. Insbesondere für Kinder aus Haushalten mit geringem Einkommen bestehen in den Ferien häufig eingeschränkte Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und zur sozialen Teilhabe.
Der regelmäßige Zugang zu Schwimmbädern hat dabei eine besondere Bedeutung. Er fördert Bewegung und Gesundheit, trägt zur Schwimmfähigkeit und Unfallprävention bei und bietet zugleich einen wichtigen sozialen Begegnungsraum. Eintrittskosten und wiederholte Einzelzahlungen können jedoch sowohl für viele Familien als auch für freie Träger*innen der Ferienbetreuung eine spürbare Zugangshürde darstellen.
In mehreren deutschen Städten existieren daher seit vielen Jahren Ferienkarten- oder Ferienpassmodelle, die Ferienangebote bündeln und den Zugang vereinfachen. Diese Modelle zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie
- einen pauschalen und transparenten Zugang zu Angeboten ermöglichen,
- finanzielle Hürden reduzieren,
- gezielt Kinder und Jugendliche während der Schulferien unterstützen.
Auch in Braunschweig bestehen bereits verschiedene Einzelermäßigungen und Ferienangebote im Bereich der städtischen Bäder, darunter Ferienkarten sowie reduzierte Tarife für Inhaber*innen des Braunschweig-Passes. Diese Angebote sind jedoch nicht in einem stadtweit einheitlichen, besonders niedrigschwelligen Ferienkarten-Modell gebündelt, das explizit auf soziale Teilhabe während der gesamten Ferienzeit ausgerichtet ist.
Der beantragte Prüfauftrag dient dazu, auf sachlicher Grundlage zu klären, ob eine Braunschweiger Kinder-Ferienkarte (gegebenenfalls zunächst als Pilotprojekt) finanziell, organisatorisch und sozialpolitisch sinnvoll umsetzbar wäre und wie bestehende Angebote dabei integriert oder weiterentwickelt werden könnten.
