Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 26-28436
Grunddaten
- Betreff:
-
Erneute Prüfung des Standortes für den geplanten Jugendplatz im Ortskern in Hondelage
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 111
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 111 Hondelage-Volkmarode
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Entscheidung
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26.02.2026
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt, den bereits ausgeschlossenen Standort im Ortskern Hondelage für die Realisierung des beschlossenen Jugendplatzes erneut zu prüfen und darzustellen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Umsetzung dort möglich ist.
Dabei soll insbesondere geprüft werden,
• ob die Fläche grundsätzlich für die Errichtung eines Jugendplatzes geeignet ist
• welche konkreten Lärmemissionen durch einen Jugendplatz zu erwarten sind,
• welche Maßnahmen zur Lärmminderung und Konfliktvermeidung in Betracht kommen
• und wie eine verträgliche Einbindung des Jugendplatzes in das bestehende Wohn-und Sozialumfeld erfolgen kann.
Sachverhalt
Der Jugendplatz für Hondelage ist politisch beschlossen (siehe Drucksache 25-26583-01), ein konkreter Standort steht jedoch weiterhin aus. Der im Ortskern gelegene Standort wurde im Vorfeld aufgrund möglicher Lärmbelastungen für angrenzende Anwohnerinnen und Anwohner ausgeschlossen. Gerade öffentliche Räume im Ortskern erfüllen jedoch eine wichtige soziale Funktion und sollen Begegnungen unterschiedlicher Altersgruppen ermöglichen. Der Standort bietet Potenzial für ein generationenübergreifendes Miteinander und soziale Begegnungen im Ortskern und es wäre gewährleistet, dass Kinder und Jugendliche den Jugendplatz eigenständig und sicher erreichen könnten, ohne den Ortsrand oder das Ortsgebiet verlassen zu müssen. Eine Verlagerung entsprechender Angebote an den Ortsrand birgt die Gefahr, junge Menschen aus dem sozialen Mittelpunkt des Ortes zu verdrängen. Ziel sollte es vielmehr sein, Lösungen zu prüfen, die ein Miteinander von Jung und Alt ermöglichen und potenzielle Nutzungskonflikte durch geeignete Gestaltung, Nutzungsregelungen oder begleitende Maßnahmen minimieren.
Die Fläche grenzt außerdem an soziale und infrastrukturelle Einrichtungen wie Sporthalle, Grundschule und Sternwarte.
In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem ein Wohnheim für Geflüchtete, sodass der Jugendplatz auch einen Beitrag zur Integration und zum sozialen Austausch leisten kann.
Vor diesem Hintergrund erscheint eine erneute, vertiefte Prüfung des Standortes sinnvoll.
gez.
Dr. Volker Garbe
Fraktionsvorsitzender
