Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 26-28373-02
Grunddaten
- Betreff:
-
Frauenstadtplan für Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Beteiligt:
- 0150 Gleichstellungsreferat
- Verantwortlich:
- Dr. Rentzsch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Kenntnis
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26.02.2026
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Geplant
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Verwaltungsausschuss
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zur Kenntnis
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Geplant
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Kenntnis
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10.03.2026
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Sachverhalt
Zum Antrag der Ratsfrauen Glogowski-Merten, Hahn, Ihbe, Jaschinski-Gauß, Johannes, Lerche, Schütze, Antonelli-Ngameni, Braunschweig, Flake, Göring, Jalyschko, Köhler, Kluth, Ohnesorge, Saxel, Schneider, Arning und Bartsch [DS-26-28373] vom 10. Februar 2026 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Braunschweig hat derzeit noch keinen eigenen Frauenstadtplan. Im Antrag wird auf das Augsburger Vorbild verwiesen. Das Ziel ist, Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Stadtraum zu fördern. Dies ist zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen sehr zu begrüßen.
Der Frauenstadtplan ist für Augsburg gleichzeitig ein Erinnerungs- und Informationsmedium: Er würdigt historische und zeitgenössische Augsburgerinnen und informiert zu Safer Spaces und (Beratungs-) Angeboten in der Stadt.
In diesem Sinne macht ein Frauenstadtplan für Neubürgerinnen und auch für Besucherinnen von Braunschweig viel Sinn. Alle anderen können damit die eigene Stadt neu entdecken.
Für einen solchen Plan sind viele Daten zu recherchieren und zusammenzustellen. Es gibt bereits Übersichten zu Wickel- und Stillbereichen sowie Beratungsstellen oder auch zu historischen Frauenpersönlichkeiten über die vorhandenen frauenORTE, die BLIK-Tafeln oder die Ausstellung über „Frauen um die Jahrhundertwende“ des Gleichstellungsreferates.
Der Tag der Niedersächsinnen und Niedersachsen findet bereits vom 12.-14. Juni statt. Deshalb kann für eine erste Auflage noch keine Beteiligung der Braunschweiger Stadtgesellschaft durchgeführt werden, da alle Vorschläge, die gemacht werden, auch gut recherchiert werden müssen, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Für eine Überarbeitung und weitere Auflagen ist dies zu begrüßen und sinnvoll.
Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt dieses Vorhaben. Sie übernimmt die Recherche-Aufgaben, die Zusammenstellung der Daten und die Organisation der Veröffentlichung zum Tag der Niedersächsinnen und Niedersachsen. Die Bearbeitung durch eine Grafikerin und die Mittel für den Druck sind im Haushalt der Gleichstellungsbeauftragten nicht vorhanden und müssen außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden. Eine erste Auflage für Juni 2026 von 5.000 Stück erscheint angemessen. Auch die Bearbeitung für die Einbindung in die Löwenbündel-App verursacht Kosten. Auch dies ist bei der Bereitstellung der Mittel zu berücksichtigen.
Wenn geplant ist, den Frauenstadtplan fortlaufend zu überarbeiten, sind entsprechende Mittel zusätzlich für die nächsten Jahre zur Verfügung zu stellen.
