Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 26-28473

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob Mittel zur Nachpflanzung der gefällten Bäume im Stadtgebiet aus vorhandenen Haushaltsresten oder durch Umschichtungen innerhalb der Haushaltsansätze bereitgestellt werden können. Das Ergebnis der Prüfung ist dem UGA zeitnah mitzuteilen. 

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Sachverhalt

Die Verwaltung hat dem Umwelt- und Grünflächenausschuss (UGA) eine „Gesamtbilanz Nachpflanzungen im Jahr 2025 bezogen auf Baumfällungen 2024“ (Drs. 26-28276) vorgelegt. Danach mussten im Jahr 2024 insgesamt 682 Bäume gefällt werden, von denen im Jahr 2025 bislang lediglich 424 nachgepflanzt werden konnten. Damit setzt sich ein Trend fort, den man mit Sorge betrachten muss: Es gehen jährlich mehr Bäume verloren, als ersetzt werden können. In Jahren, in denen Extremwetterereignisse (z. B. Dürreperioden oder Stürme) auftraten, ist die Differenz zwischen abgängigen Bäumen und Nachpflanzungen sogar noch größer als hier dargelegt.

Dabei sind Bäume mittel- bis langfristig der effektivste Schutz gegen die Folgen des Klimawandels. Sie kühlen die Luft gerade in den hoch verdichteten Wohnquartieren durch Schatten und Verdunstung und tragen somit zu einem guten Mikroklima bei. Darüber hinaus leisten sie – bei Wahl geeigneter Bäume – quasi nebenbei einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Steigerung der Biodiversität in der Stadt.

Jeder Euro, der in die Nachpflanzung von Bäumen investiert wird, macht uns zukunftsfester. Es ist jetzt Zeit zu handeln, damit die heute gepflanzten Bäumen die nötige Zeit haben, um ihre volle Wirkung entfalten zu können und dem Klimawandel entgegenzuwirken.  

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Beschlüsse

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04.03.2026 - Umwelt- und Grünflächenausschuss - geändert beschlossen

Erläuterungen und Hinweise