Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 26-28417-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Zur Anfrage der CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 211 vom 13. Februar 2026 (DS 26-28417) nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Zu 1)

 

Die Verwaltung verweist auf die Stellungnahme mit der  DS 25-26811-02.

 

Zu 2)

Die Auslastung des eingerichteten Schienenersatzverkehrs der Linie 1E stellt sich insgesamt als moderat dar. Im Durchschnitt nutzen 21 Fahrgäste eine Fahrt. Dabei variiert die Nachfrage jedoch deutlich in Abhängigkeit von Tageszeit und Fahrtrichtung: Die Spannweite reicht von lediglich fünf Fahrgästen in nachfrageschwachen Zeiten bis hin zu maximal 74 Fahrgästen in einzelnen, stark frequentierten Fahrten.

Der überwiegende Teil der Fahrten bewegt sich in einem Bereich zwischen 15 und 35 Fahrgästen je Fahrt. Dies deutet darauf hin, dass die Kapazitäten in den meisten Fällen ausreichend bemessen sind, während es in einzelnen Spitzenzeiten zu einer deutlich höheren Auslastung kommt. Insgesamt ist die Auslastung damit als zeitlich schwankend, jedoch mehrheitlich im mittleren Bereich einzuordnen.

Auf der Linie 1E werden Gelenkbusse mit einer Kapazität von etwa 110 Fahrgästen eingesetzt, wovon etwa 45 auf Sitzplätze entfallen. In der Spitzenstunde zwischen 7 und 8 Uhr liegt die Auslastung am stärksten belasteten Abschnitt (Militschstraße bis Sachsendamm) mit 48 % unter dem verkehrsplanerischen Maximalwert von 65 %.

Zu 3)

Um den ungeplanten Schienenersatzverkehr für die Dauer von mehreren Monaten leisten zu können, wurden die Linienführungen der Stadtbahnlinie 1 und 2 angepasst (vgl. DS 25-26815). Das Fahrpersonal mit Ausbildung für Stadtbahn und Bus wird nun im Bussektor eingesetzt. Im Saldo entsteht pro Betriebstag ein Mehraufwand von zwei Diensten. Dies entspricht Mehrkosten von etwa 17 TEuro pro Monat.

 

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