Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 26-28511

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Sachverhalt

Der bestehende Räum- und Streuplan ist für viele Bürger:innen nur eingeschränkt nachvollziehbar. Besonders für Menschen, die auf Radverkehr oder den ÖPNV angewiesen sind, ist Transparenz über Prioritäten und tatsächliche Räumfortschritte entscheidend für eine verlässliche Alltagsmobilität.

Vor dem Hintergrund der Ziele des Mobilitätsentwicklungsplans 2035+ (MEP), der eine sichere und verlässliche Nutzung von Straßen, Rad- und Fußwegen sowie des ÖPNV vorsieht, und der Verpflichtung der Stadt zur Verkehrssicherheit wäre eine transparentere Darstellung des Räum- und Streuplans hilfreich. Sie ermöglicht es Bürger:innen, ihre Wege im Winter besser zu planen, reduziert Unsicherheiten und Gefahren im Straßenverkehr und stärkt das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit der städtischen Infrastruktur. Gleichzeitig unterstützt eine bessere Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Räumfortschritte die Stadtverwaltung dabei, den Winterdienst effizienter zu steuern und die Prioritäten für Straßen, Rad- und Fußwege gezielt umzusetzen.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen werden Konzepte eines „smarten Winterdienstes“ als Bestandteil moderner Infrastruktur diskutiert. Die Stadt Braunschweig verfolgt mit ihrer Smart-City-Strategie das Ziel, digitale Technologien gezielt zur Verbesserung von Service, Transparenz und Lebensqualität einzusetzen. Eine verständlichere, digitale Darstellung des Räum- und Streuplans würde dieses Ziel direkt unterstützen. Perspektivisch könnte dies durch eine Visualisierung der aktuellen Räumfortschritte ergänzt werden, um die Winterdienstaktivitäten noch transparenter und nachvollziehbarer zu machen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Welche Möglichkeiten bestehen, den Räum- und Streuplan sowie die aktuelle Lage des Räumens in geeigneter digitaler Form sichtbar zu machen?

2. Wie könnte ein „smarter Winterdienst“ in die Smart-City-Strategie und bestehende digitale Angebote der Stadt Braunschweig integriert werden?

3. Welche vertraglichen Anpassungen, insbesondere im Verhältnis zur ALBA Braunschweig GmbH, wären erforderlich, um die dafür notwendigen Daten bereitzustellen und zu nutzen? 

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