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ALLRIS - Vorlage

Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 26-28464

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Hintergrund

Die Verwaltung hat zum "Gemeinschaftlichen Wohnen" zuletzt im Dezember 2023 berichtet (Drs.-Nr.23-22276) und teilt mit dieser Mitteilung den aktuellen Sachstand mit.

Das im Jahr 2016 seitens der Verwaltung erarbeitete Konzept "Gemeinschaftlichen Wohnen", (Drs.-Nr. 16-01397), hat weiterhin Bestand.

In den Jahren 2019 und 2021 wurde im Rahmen des Modellprojektes „Gemeinsam Wohnen“ (Evaluation: Drs.-Nr. 23-22276) eine Beratungsmöglichkeit für gemeinschaftliche Wohngruppen eingerichtet. Es gab nur wenige Gruppen, die diese Beratungsleistungen in Anspruch genommen haben. Die Verwaltung hat ein Anhandgabeverfahren konzipiert und im Baugebiet Stöckheim-Süd erfolgreich durchgeführt; ein Grundstück wurde für eine Wohngruppe freigehalten. Die Umsetzung als Eigentumsmodell scheiterte jedoch an den hohen Baukosten.

Während das Netzwerk Gemeinsam Wohnen Interessengemeinschaften von der Gruppenbildung bis hin zum Kaufvertrag oder Mietvertrag seit Jahren eng begleitet, unterstützt die Verwaltung Interessierte bei der Suche nach geeigneten Projekten und der Schaffung organisatorischer Strukturen.

Das Netzwerk Gemeinsam Wohnen erhält seit 2024 für Beratungsleistungen aus dem städtischen Haushalt jährlich ein Budget von 5.000 €. 

Aktueller Sachstand
Das vom Rat beschlossene Braunschweiger Baulandmodell Wohnen (Drs.-Nr. 22-19055) sieht vor, für jedes Baugebiet im Stadtgebiet ein bis zwei Grundstücke für gemeinschaftliches Wohnen bereitzustellen. Wohnprojektgruppen können sich hier mit ihren Konzepten bewerben. So werden beispielsweise in den Baugebieten Wenden-West und Holwedequartier ein bis zwei Grundstücke für gemeinschaftliches Wohnen vorgesehen. Das Interesse am Holwedequartier ist dabei besonders groß.

Auf der städtischen Webseite steht ein Fragebogen zum Wohngruppen-Projektprofil zur Verfügung. Das Angebot wurde bislang jedoch nur von wenigen Wohngruppen in Anspruch genommen.

Konkrete Konzepte gemeinschaftlicher Wohngruppen liegen der Verwaltung bisher nicht vor.

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