Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 26-28662

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Anregung gemäß § 94 Absatz 3 NKomVG

 Der Stadtbezirksrat 322 bittet die Verwaltung, in Absprache mit der BSVG und der VLG Verbesserungen für die unbefriedigenden ÖPNV-Verbindungen zwischen Harxbüttel, Thune und Wenden zu erarbeiten und diese baldmöglichst im Stadtbezirksrat vorzustellen und umzusetzen.

 Dabei sollten folgende Aspekte vorrangig sein:

- Erreichbarkeit der Arztpraxis "Im Steinkampe" sowie der Geschäfte, Apotheken und Dienstleister entlang der Hauptstraße von Harxbüttel aus zumindest Mo. - Fr. tagsüber.

- Verbesserung der ÖPNV-Verbindungen zwischen Thune und Schwülper (OBS Papenteich) zumindest vormittags und nachmittags an Schultagen,

- Optimierung der Busverbindungen zwischen Harxbüttel und Wenden im frühen und späten Berufsverkehr zumindest an Werktagen.

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Sachverhalt

Die Mitteilung der Stadt (DS 26-28477 - Änderungen auf den RegioBus-Linien 421 und 434) vom 20.02.2026 enthielt verkehrspolitischen Sprengstoff für die Einwohnerschaft von Thune und Harxbüttel. So wurde behauptet, durch das Angebot der VLG würden Fahrten der Buslinie 434 im Bereich des Landkreises Gifhorn "überwiegend entbehrlich". Übersehen wurden dabei jedoch damit einhergehende Nachteile für ÖPNV-Nutzer in Harxbüttel und Thune - also von Stadtteilen Braunschweigs. So sind z.B. für Arbeitnehmer die Änderungen bei Früh- und Spätverbindungen der Buslinien 112/116 gegenüber dem gewohnten Takt und den Fahrtrouten der Buslinie 434 zumindest ärgerlich. Insbesondere für ältere Menschen in Harxbüttel, aber auch für Schüler aus Thune auf dem Weg zur OBS Papenteich ergeben sich deutliche Erschwernisse bezüglich Fahrtdauer und Erreichbarkeit, wie zwei Beispiele (siehe Anlagen) verdeutlichen.

Eine Nachbesserung der Fahrpläne erscheint deshalb geboten, sinnvoll und umsetzbar, zumal ein vernünftiges Konzept (DS 20-14647 -ÖPNV-Konzept im Raum Wenden, Thune, Harxbüttel, Schwülper) zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs von der Stadt Braunschweig und der Verkehrs GmbH (BSVG) bereits 2020 entwickelt und vorgestellt wurde.

gez. Heidemarie Mundlos 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise