Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 26-28740

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag


Die Verwaltung wird beauftragt, die vom Nachbarschaftsladen Heidberg mit der Arbeitsgruppe Erfurtplatz erarbeiteten Vorschläge zu prüfen und Maßnahmen zu deren Umsetzung zu ergreifen.

Reduzieren

Sachverhalt


Der globale, menschengemachte Klimawandel hat schon heute spürbare Folgen für die Bevölkerung Braunschweigs. Braunschweig muss sich auf häufigere Extremwetterereignisse wie vermehrte Hitzeperioden einstellen. Langanhaltende hohe Temperaturen machen Bewohnerinnen und Bewohnern im Bereich des Erfurtplatzes zu schaffen. Vor allem ältere Menschen im Heidberg sind besonders von gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze betroffen. 

Wirksame Maßnahmen für eine Klimaanpassungsstrategie wurden bereits in einem öffentlichen Beteiligungsprozess , den die Stadt Braunschweig und Technische Universität Braunschweig koordinierte, angestoßen. Im Rahmen des Projekts „Co-Adapted Braunschweig“ wurde in einem mehrstufigen Werkstattprozess gemeinsam mit Akteuren aus Stadtgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft ein Maßnahmenpaket als wichtiger Baustein auf dem Weg zur Braunschweiger Klimaanpassungsstrategie erarbeitet. Eine weitere wichtige Grundlage bildet der jüngst veröffentlichte Projektreport zu Klimafolgen und Klimarisiken in Braunschweig.

 

Folgende Maßnahmen werden vorgeschlagen:

Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Begrünung im Bereich des Erfurtplatzes durch Platzierung mobiler Blumenkübel. Regelmäßig kommt es vor, dass Autos unberechtigt die Fußgängerzone befahren und stellen somit eine Gefahr vor allem für Senior*innen, die als Risikogruppe im Straßenverkehr gelten, dar. Durch das Aufstellen von Blumenkübeln als physische Barriere könnte das unbefugte Parken und Befahren in der Fußgängerzone effektiv und ästhetisch ansprechend verhindert werden. Darüber hinaus würden mobilen Blumenkübel für eine freundliche Gestaltung und optische Aufwertung vom Erfurtplatz sorgen.       (Bild Anlage 1)

Der Baum am Briefkasten ist allem Anschein nach nicht mehr gesund (Bild Anlage 2). Es wird um Überprüfung gebeten. Des weiteren wäre das Aufstellen einer zusätzlichen Parkbank direkt neben dem Briefkasten angemessen.

Die Umgestaltung der vorhandenen Blumenbeete durch den Austausch mit trockenresistenten Pflanzen wie z.B. Gräser, die man mittig anpflanzen könnte. Rindenmulch sollte gegen einen mineralischen Mulch ausgetauscht werden (Bild Anlage 3). Um die Optik zu verbessern, wird um Anpflanzung höherer Bäume gebeten.

Um die Aufheizung der Fläche im Sommer zu reduzieren und mehr natürlichen Schatten im Bereich am Restaurant „Valentino“ zu schaffen, wäre die Pflanzung eines weiteren Baumes ein wichtiger Beitrag zum städtischen Mikroklima. Die Pflanzung eines zusätzlichen Baumes ist eine der effektivsten Sofortmaßnahmen, um die Ziele des Braunschweiger Hitzeschutzplans direkt vor der eigenen Haustür umzusetzen.

Der Heidberg ist der Stadtteil mit dem drittältesten Bevölkerungsanteil in Braunschweig, deshalb würde das Aufstellen von zusätzlichen Sitzgelegenheiten die soziale Teilhabe fördern, das Sicherheitsgefühl erhöhen und besonders für ältere Menschen notwendige Ruhepausen im öffentlichen Raum bieten.

Zum einen könnte man überlegen, runde Bänke an den Bäumen zu platzieren oder auf Bänke in Orange Farbe zurückgreifen, als Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Durch diverse Beteiligungsaktionen im Quartier sowie Befragungen, die im Rahmen der Studentischen Projekte der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften stattgefunden haben, wurden immer wieder Wünsche nach mehr Bänken/Sitzgelegenheiten geäußert.

Für den Jenastieg wird empfohlen, weitere Sitzgelegenheiten aufzustellen, wie z.B. Betonbank mit Holzsitzmöglichkeit rundum die vorhandenen Blumenbeete.

gez.     gez.

Helmut Rösner (BIBS)  Rainer Nagel (DIE LINKE.)       

 

Reduzieren

Anlagen

Loading...

Erläuterungen und Hinweise