Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 26-28808

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Vertreterin der Stadt in der Gesellschafterversammlung der Flughafen Braunschweig-

Wolfsburg GmbH wird angewiesen, in der Gesellschafterversammlung der Flughafen

Braunschweig-Wolfsburg GmbH folgende Beschlüsse zu fassen:

 

- Der Jahresabschluss 2025 wird unter Berücksichtigung der in Höhe von 2.816.608,67 €

 vereinnahmten Betriebskostenzuschüsse mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von

 72.540,45 € festgestellt.

 

- Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 72.540,45 € wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von

  2.716.064,71€ verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
 

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Sachverhalt

Gemäß § 11 Buchstabe a) und b) des Gesellschaftsvertrages der Flughafen

Braunschweig-Wolfsburg GmbH (FBWG) obliegt die Beschlussfassung über die Feststellung

des Jahresabschlusses und über die Gewinnverwendung der Gesellschafterversammlung.

 

Um eine Stimmbindung der städtischen Vertreterin in der Gesellschafterversammlung der

FBWG herbeizuführen, ist ein Anweisungsbeschluss erforderlich. Gemäß § 6 Ziff. 1 lit. a) der

Hauptsatzung der Stadt Braunschweig in der aktuellen Fassung entscheidet hierüber der

Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung (FPDA).

 

Der Aufsichtsrat der FBWG hat sich in seiner Sitzung am 20. April 2026 mit dem

Jahresabschluss 2025 befasst und eine entsprechende Beschlussempfehlung für die Gesellschafterversammlung abgegeben.

 

Der Jahresabschluss 2025 der FBWG schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von

72.540,45 € ab. Der Fehlbetrag soll mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe 2.716.064,71 € verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Im Einzelnen:

 

 

Das Jahresergebnis 2025 liegt unter Einrechnung der Betriebsmittelzuschüsse der Städte Braunschweig und Wolfsburg in Gesamthöhe von 2.816.608,67 € bei einem Fehlbetrag von 72.540,45 €. Damit liegt das Jahresergebnis besser als der Wirtschaftsplan 2025 vorsah, der ein negatives Jahresergebnis von 100.00,00 € veranschlagte.

 

Im Vergleich zum Vorjahr und zum Wirtschaftsplan 2025 ergaben sich Rückgänge bei den Umsatzerlösen, insbesondere bei den flugbetrieblichen Erträgen sowie aufgrund gesunkener Erstattungen des Bundes für Flugsicherungskosten.

 

Diese Erlösverminderungen konnten kompensiert durch (gegenüber Vorjahr und Plan) geringeren Materialaufwand. Es ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr weniger Instandhaltungs- und Unterhaltungserfordernisse, ferner reduzierten sich gegenüber dem Plan 2025 die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

 

Gegenüber dem Plan 2025 waren darüber hinaus auch Einsparungen beim Personalaufwand zu verzeichnen aufgrund von Vakanzen und späterer Einstellung.

 

Im Geschäftsjahr 2025 wurden Investitionen in einer Gesamthöhe von 2.080,9 T€

vorgenommen. Hiervon entfallen 370,1 T€ auf Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte,

4,0 T€ auf technische Anlagen und Maschinen, 187,0 T€ auf Betriebs- und

Geschäftsausstattung sowie insbesondere 1.519,7 T€ auf geleistete Anzahlungen und

Anlagen im Bau. Größte Einzelposten der Zugänge ist mit 1.401,0 T€ das Hauptgebäude sowie mit 361,0 T€ das Terminal. Die Maßnahmen wurden mit vorhandenen Eigenmitteln sowie mittels (teil-verbürgter) Kredite finanziert.

 

Die Prüfung des Jahresabschlusses 2025 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

PKF Fasselt Partnerschaft mbB hat zu keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte

Bestätigungsvermerk wurde am 5. März 2026 erteilt.

 

Als Anlagen sind die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und der Lagebericht 2025

beigefügt.


 

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Anlagen

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