Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 26-28981-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Fahrradweg Berliner Straße Richtung Volkmarode
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- DEZERNAT III Stadtplanungs-, Verkehrs-, Bau- und Wirtschaftsdezernat; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leppa
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben
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zur Kenntnis
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09.06.2026
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Sachverhalt
Zur Anfrage der Gruppe Die FRAKTION. BS vom 13.05.2026 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Benutzungspflichtige Radwege für den Einrichtungsverkehr sollen in Braunschweig gemäß Ziele- und Maßnahmenkatalog „Radverkehr in Braunschweig“ (ZMK) eine Breite von 2,30 m aufweisen, wenn diese neu gebaut oder bestehende Wege ausgebaut werden. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) sehen eine Breite von 2,00 m (Mindestbreite 1,60 m), die Straßenverkehrsordnung mindestens 1,50 m (inkl. Sicherheitsabstand zur Fahrbahn) vor. Die Radwege an der Berliner Straße sind weitgehend sehr alte Bestandsradwege.
Der Verwaltung liegen keine Kenntnisse über eine Unfallhäufung auf dem betreffenden Streckenabschnitt vor.
Dies vorangestellt werden die Fragen wie folgt beantwortet:
Zu 1.:
Die Einrichtungsradwege entlang der Berliner Straße weisen Breiten zwischen ca. 0,6 m und ca. 2,00 m auf. Teilweise existieren auch Abschnitte, die als gemeinsame Geh- und Radwege ausgewiesen sind. Es herrscht immer eine Benutzungspflicht.
Die Abschnitte entlang der Berliner Straße, die seit Ratsbeschluss zum ZMK saniert oder baulich verändert worden sind, konnten nicht auf 2,30 m ausgebaut werden, da dies zu untermaßigen Gehwegbreiten oder dem Entfall von Fahrspuren geführt hätte.
Zu 2.:
Bei Maßnahmen, die derzeit geplant werden, werden die Radwege nach Möglichkeit in einer Breite von 2,30 m vorgesehen. Dabei erfolgt eine individuelle Abwägung zwischen Nutzungsansprüchen und vorhandenen Breiten.
Exemplarisch können die beabsichtigten Veränderungen im Zusammenhang mit dem Stadtbahnausbau in den Bereichen Karl-Hintze-Weg/Querumer Straße/An der Wabe (Wendeschleife Gliesmarode) sowie Moorhüttenweg/Hordorfer Straße/Grenzweg genannt werden. Weitere Änderungen sind derzeit nicht vorgesehen.
Radfahrerinnen und Radfahrer, die abseits der Hauptverkehrsstraße in ruhigerer und verkehrsärmerer Lage fahren möchten, können alternativ beispielsweise die Friedensallee, Höhenblick und Am Sandkamp nutzen.
Zu 3.:
Durch den Entfall von Kfz-Fahrspuren ergäben sich Möglichkeiten, die Situation für Fahrrad- und Fußverkehr zu verbessern. Dieses würde die Leistungsfähigkeit der Berliner Straße als Hauptverkehrsstraße und Umleitungsstrecke für die BAB 2 deutlich reduzieren. Ob der Verkehr weiterhin leistungsfähig abgewickelt werden könnte, ist fraglich. Unter anderem würden sich dadurch auch die Anfahrtszeiten für Rettungskräfte z. B. nach Volkmarode verlängern. Daher sieht die Verwaltung von einer Fahrstreifenreduzierung ab.
