11.02.2026 - 4 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Albinus berichtet über den im letzten Jugendhilfeausschuss erteilten Auftrag zur Klärung einer an Ausschussmitglieder versandten Auswertung zu Fehlzeiten in Kindertagesstätten. Hierzu fand ein Gespräch zwischen dem betroffenen freien Träger (Caritas) und den Eltern statt. Dabei wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Einschränkungen des Betreuungsangebots bei personellen Ausfällen erläutert sowie Erwartungen der Eltern an den Träger aufgenommen. Vereinbart wurde, den Dialog unter Einbeziehung weiterer Elternvertretungen fortzuführen.

 

Im Austausch mit den freien Trägern wurde zudem die Aussagekraft der vorliegenden Auswertung kritisch bewertet, da diese auf sehr kleinen Rücklaufzahlen basiert und daher kein belastbares Gesamtbild ermöglicht. Grundsätzlich besteht seitens der Träger Offenheit gegenüber einer qualifizierten Elternbefragung, sofern diese fachlich fundiert erfolgt, nicht zu trägerspezifischen öffentlichen Bewertungen führt und vorrangig der Qualitätsentwicklung dient.

Voraussetzung wäre zudem die Einbeziehung sowohl der Eltern- als auch der Trägerperspektive, um unterschiedliche Wahrnehmungen angemessen berücksichtigen zu können.

 

In der anschließenden Aussprache wird angeregt, mögliche Befragungen künftig stärker zur Identifizierung struktureller Verbesserungsbedarfe zu nutzen, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung von Springer- bzw. Vertretungskräftepools zur Abmilderung personeller Ausfälle. Der Kontaktversuch mit der Ostfalia war bisher erfolglos, die Verwaltung wird berichten, wenn es hierzu Neuigkeiten gibt.