21.08.2025 - 3.7 Bericht der Zentralen Stelle für Wohnraumhilfe ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Klockgether leitet in das Thema ein.

 

Frau Bartsch greift einen Artikel der Braunschweiger Zeitung vom 27. Juli 2025 auf, der von einem 26-jährigen Obdachlosen berichtet. Sie erkundigt sich nach einem aktuellen Sachstand diesbezüglich.

 

Herr Klockgether macht deutlich, dass der Mann die Angebote der Verwaltung zuvor nicht angenommen und seine Wohnung ohne eine Alternative gekündigt habe. Die Braunschweiger Zeitung habe sich im Vorhinein nicht an die Verwaltung gewandt.

 

Frau Bartsch schlägt vor, dem Mann eine Probewohnung anzubieten.

 

Herr Klockgether erwidert, dass die Stadtverwaltung ein vielfältiges Angebot aufweise und die ZSW bei der Wohnungssuche unterstütze. Im öffentlichen Sitzungsteil könne man keine Details zum Einzelfall bekannt machen. Allerdings betont Herr Klockgether, dass sich das Angebot einer Probewohnung an diejenigen richte, bei denen es genügend Anhaltspunkte gebe, dass das Probewohnen funktionieren könne. Die Erfolgsquote mit den Wohnungsgesellschaften solle weiterhin hochgehalten werden.

 

Frau Ohnesorge kritisiert, dass die Zahl der Wohnungssuchenden nicht abnehme und keine passenden Wohnungen gefunden werden würden. Dies lasse sich daraus ableiten, dass einige Wohnungsgesellschaften ihre Wohnungen teilweise nicht mehr zur Verfügung stellen würden. Frau Ohnesorge bringt den Vorschlag ein, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen und erkundigt sich nach dem weiteren Vorgehen.

 

Herr Klockgether beurteile das Ergebnis des Berichts als erfolgreich. Durch die Präventionsarbeit kämen viele Menschen nicht in den Bereich der ZSW. Die Besetzungsrechte der NiWo seien ausgeschöpft und die Mieten seien sozial kompatibel. Derzeit würden private Vermieter proaktiv und erfolgreich angesprochen werden.

 

Frau Dr. Rentzsch betont, dass parallel ein Austausch über das Bündnis für Wohnen mit der Bauverwaltung stattfinde und das neue Handlungsprogramm Wohnen aufgesetzt werde. Ein aktueller Sachstand können ggf. für die nächste Ausschusssitzung vorbereitet werden.

 

Frau Dr. Flake betitelt die ZSW als Erfolgsmodell. Trotz dessen bestünden nach wie vor Probleme wie Obdachlosigkeit und ein schwieriger Zugang zum Wohnungsmarkt. Sie weist auf den beschlossenen Ratsantrag (DS-24-24648-01) hin und erkundigt sich nach dem aktuellen Sachstand zum kommunalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit.

 

Frau Ihbe bittet darum, die Themen „Wohnungslosigkeit überwinden“ und „Krankenwohnungen“ in der kommenden Sitzung zu behandeln.

 

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Anlagen zur Vorlage