Anfrage (öffentlich) - 26-28327

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Fluchtgeschichte ein zentraler Faktor für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Selbstständigkeit und nachhaltige Integration. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen auf kommunaler Ebene, dass insbesondere die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse sowie der Übergang in qualifikationsadäquate Beschäftigung häufig mit erheblichen Hürden verbunden sind. Für eine zielgerichtete Weiterentwicklung kommunaler Maßnahmen ist es daher notwendig, bestehende Herausforderungen, Handlungsspielräume und bereits etablierte Unterstützungsstrukturen transparent darzustellen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie viele Menschen mit Fluchtgeschichte befinden sich aktuell in Braunschweig in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahmen, differenziert nach Fällen qualifikationsadäquater und nicht qualifikationsadäquater Beschäftigung?

2. Woran scheitert aus Sicht der Verwaltung am häufigsten die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse (z. B. durch ungeklärte Zuständigkeiten, der Dauer der Verfahren oder fehlende Nachweise)?

3. Welche Handlungsmöglichkeiten, Instrumente und Unterstützungsangebote stehen der Kommune, Vereinen oder anderen Projekten zur Verfügung, um Anerkennungsverfahren gut ausgebildeter, zugewanderter oder geflüchteter Menschen zu begleiten und im Bestfall mit dem Ziel zu beschleunigen, sie schnell in den Arbeitsmarkt integrieren zu können?

Gez. Atakan Koçtürk 

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Beschlüsse

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25.02.2026 - Ausschuss für Vielfalt und Integration - zur Kenntnis genommen