Stellungnahme - 26-28513-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

Die Anfrage der Gruppe BIBS/Robert Glogowski im Rat der Stadt vom 25. Februar 2026 wurde an BS|Energy mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet, welche hierzu wie folgt mitteilt:

 

Zu Frage 1:

 

Ein konkreter Zeitplan für die Umstellung auf klimaneutrale Transportlösungen liegt derzeit noch nicht vor. Veolia treibt die technische Entwicklung in diesem Bereich jedoch aktiv voran und wird einen verbindlichen Zeitplan festlegen, sobald geeignete und umsetzbare Lösungen zur Verfügung stehen.

 

Zu Frage 2:

 

Die Altholzkategorien A2 und A3 unterscheiden sich wie folgt:

 

Altholzkategorie A2:

Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel

Beispiele: Möbel, Türen, Fenster, Fußböden, Paneele, Spanplatten, Sperrholz (ohne Holzschutzmittel)

Geringere Schadstoffbelastung

 

Altholzkategorie A3:

Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung, aber ohne Holzschutzmittel

 

Beispiele: Möbel und Bau-/Abbruchholz mit Beschichtungen, die halogenorganische Verbindungen enthalten

Höhere Schadstoffbelastung als A2

 

Trennung von A2 und A3:

 

Die Trennung ist in der Praxis sehr schwierig bis unmöglich, da halogenorganische Verbindungen (z.B. PVC-Beschichtungen, chlorhaltige Lacke) nicht ohne weiteres sichtbar oder erkennbar sind und eine eindeutige Zuordnung oft nur durch aufwendige chemische Analysen möglich ist. In der Praxis wird daher oft vorsichtshalber die höhere Kategorie A3 angenommen, wenn Unsicherheit besteht (unsere Bezeichnung A2/A3 als Mischfraktion).

Unsere Mengen sind durch die Qualitätsvorgaben der Wiederverwendung eindeutig keiner stofflichen Verwertung zuzuführen. Es ist von nahezu 100% A3 auszugehen.

BS|Energy ist daran interessiert, den Anteil der Altholzkategorie A4 weiter zu erhöhen. Die Mengen sind vom Marktangebot abhängig.

 

Zu Frage 3:

 

Alle Altholzaufbereiter und insbesondere auch unser zentraler Lieferant Veolia Umweltservice sind aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen an einer stofflichen Verwertung des gesammelten Altholzes interessiert. In der Praxis bedeutet das, dass erkennbar gute Qualitäten vorsortiert und aufbereitet der Industrie (z.B. Spannplattenherstellung) angeboten werden. Diese Mengen gehen nicht in die energetische Verwertung. Weitere technische Lösungen zur automatischen Sortierung von Altholz sind derzeit nicht am Markt realisiert.

 

 

 


 

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24.04.2026 - Umwelt- und Grünflächenausschuss - zur Kenntnis genommen