Stellungnahme - 26-28874-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Versorgung mit Ausbildungsplätzen in Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 0800 Stabsstelle Wirtschaft
- Verantwortlich:
- Leppa
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Kenntnis
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12.05.2026
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Sachverhalt
Die Anfrage der SPD-Fraktion vom 29.04.2026 beantwortet die Verwaltung unter Einbindung der Braunschweig Zukunft GmbH (BSZ) und der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar wie folgt:
Zu den Fragen 1. und 2.:
Rückgänge sind vor allem im Bereich der Produktion/Industrie zu verzeichnen. Hier sind die unsichere wirtschaftliche Situation, die internationalen Zollproblematiken sowie der Wegfall von Aufträgen ausschlaggebend.
Weitere deutliche Rückgänge gibt es im Baugewerbe, hier ist die Auftragslage ebenfalls stark rückläufig. Durch den bereits vorhandenen Fachkräftemangel sind auch die Ausbildungsmöglichkeiten limitiert, da Ausbildung auch immer Kapazitäten bindet und das Vorhandensein von Ausbildern erfordert.
Ein dritter Bereich ist der IT-Sektor, hier mussten etliche Unternehmen entweder massiv Personal abbauen bzw. wurden auch Unternehmen geschlossen. Diese hatten im hohen Maße Aufträge durch die Industrie erhalten. Zwar sind die Unternehmen dabei, sich neu aufzustellen, haben aber keine Kapazitäten, in dieser Phase auszubilden. Nach Aussage von Personalleiter/innen aus dem IT-Bereich ist frühestens ab 2027 wieder damit zu rechnen, dass sich die Ausbildungsstellen wieder erhöhen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Daten der Bundesagentur für Arbeit sich auf die Anzahl der an die Agentur gemeldeten Ausbildungsstellen beziehen. Da es bekanntlich keine „Meldepflicht“ gibt, bildet die Ausbildungsmarktstatistik insofern immer nur einen Teilbereich ab.
Zu Frage 3.:
