Sitzung des Stadtbezirksrates im Stadtbezirk 322
TOP: Ö 4
Gremium: Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Veltenhof-Rühme Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 18.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:40 Anlass: Sitzung
Raum: Gemeinschaftshaus Rühme
Ort: Gifhorner Straße 144, 38112 Braunschweig
Zusatz: Zu Beginn der Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt. Hinweis: Die Unterlagen zum Haushalt und zum Stadtentwicklungskonzept werden allen ordentlichen Mitgliedern in Papierform übersandt.
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Frau Dubray und Herr Wagner von BS|Netz informieren die Mitglieder des Stadtbezirksrates über die bevorstehende Umstellung der Gasversorgung vom L-Gas auf H-Gas.

 

Die Umstellung sei erforderlich, da die Niederlande die Förderung des L-Gases einstelle und dieses damit nicht mehr ausreichend zur Verfügung stünde. In Braunschweig werden etwa 150.000 Kundenbesuche notwendig sein. Dieser hohe Anspruch werde durch ein Projektteam unter Leitung von Frau Dubray und ein externes Projektmanagement bewältigt.

 

Es gebe eine rechtliche Verpflichtung der Netzbetreiber zur Umstellung auf das H-Gas mit seinem höheren Brennwert. In diesem Fall sei auch die Betreuung im Gebäude den Netzbetreibern auferlegt worden.

Zusammen mit der Polizei sei ein Sicherheitskonzept erarbeitet worden, da man mit Trickbetrügern rechnen müsse.

Die Geräte würden alle auch auf ihre Sicherheit geprüft und mit einem Foto dokumentiert werden. Dazu müsse man wissen, dass es in Deutschland bis zu 25.000 unterschiedliche Gasgeräte gebe.

 

Frau Dubray erläutert anschließend den Ablauf der Umstellung mit den Hausbesuchen und verteilt entsprechende Flyer.

 

Im Anschluss an die Vorstellung des Projekts beantworten Frau Dubray und Herr Wagner Fragen aus den Reihen des Stadtbezirksrates.

 

Direkte Kosten kämen auf die Kunden nicht zu. Allerdings würden die Kosten der Netzbetreiber deutschlandweit durch die Regulierungsbehörde auf den Gaspreis umgelegt werden. Dies betreffe daher auch die Kunden in Süddeutschland, die von der notwendigen Umstellung nicht betroffen seien. In seltenen Einzelfällen könne es auch sein, dass Gasgeräte nicht mehr umgestellt werden könnten und somit eine Stilllegung oder Neuanschaffung zu Lasten des Kunden notwendig wäre.