Betreff: Sachstandsbericht zur Umsetzung MO.IN und W.IN
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat   
Beratungsfolge:
Wirtschaftsausschuss zur Kenntnis
02.11.2018 
Sitzung des Wirtschaftsausschusses zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Zur Information über die Umsetzung der Projekte MO.IN und W.IN wird folgender Sachstandsbericht gegeben:

 

MO.IN – Start-up-Zentrum für Mobilität und Innovation

Das Start-up-Zentrum für Mobilität und Innovation (kurz: MO.IN) hat im Januar 2018 seine Arbeit in den Räumen des Technologieparks aufgenommen. Das von der NBank zu 50% bezuschusste Projekt unterstützt technologieorientierte innovative Gründerteams für maximal sechs Monate bei der Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells.

 

Die ersten vier Start-up-Teams, darunter ein internationales, wurden von Anfang März bis Anfang September 2018 betreut. Dazu gehörten: AIPARK GmbH (Software für Parkplatzsuche), MENUX GmbH (Plattform für Mobilität), FlexNavi GmbH i.G. (GPS-basierte LED Karte), GuteDrohne GmbH (Vermessung von Windfeldern). Die Gründerteams wurden durch maßgeschneiderte Beratungen vom internen Coach (Mitarbeiter/in des Kooperationspartners iTUBS und des Entrepreneurship Hub der Ostfalia Hochschule sowie der TU Braunschweig), externen Experten und Mentoren unterstützt. Insbesondere wurde Coaching zu den Themen Geschäftsmodellentwicklung, Markt- und Konkurrenzanalyse, Steuern/Recht, Patentierung und Finanzierung in Anspruch genommen.

 

Neben den Beratungsleistungen können die geförderten Start-ups kostenlos den Coworking Space im Technologiepark nutzen. Zwei Teams aus der ersten Runde werden weiterhin im Technologiepark, nunmehr mit eigenen Büros, verortet sein.

 

Anfang Oktober 2018 haben die nächsten drei Gründerteams das Coaching im MO.IN begonnen: BrainPlug GmbH & Co.KG (Sicherheitssoftware für Stadien), OKAPI:Orbits (Vermeidung von Kollisionen im Weltraum), MinkTec (Entwicklung eines flexiblen Sensorstreifens). Diese werden bis Ende Februar 2019 im MO.IN betreut.

 

 

W.IN – Accelerator für Wachstum und Innovation

 

Das am 7. April 2017 in der Wirtschaftsausschusssitzung präsentierte Innovationsinkubatorkonzept befindet sich seit diesem Jahr in der Umsetzungsphase. Angesiedelt ist das Projekt in den Räumlichkeiten des Technologieparks. Zur besseren Verständlichkeit und klaren Abgrenzung gegenüber dem MO.IN wurde anstatt des Begriffs „Inkubator“ der Begriff „Accelerator“ gewählt.

 

Beide Projekte bauen thematisch und in den Entwicklungsphasen der Start-ups aufeinander auf. Während das MO.IN vor allem die frühe Gründungsphase unterstützt, setzt das Projekt W.IN in der späteren Wachstumsphase der jungen Unternehmen an. Die Start-ups, die am W.IN teilnehmen, streben neben einem soliden Wachstum auch die Etablierung eines Produkts oder einer Dienstleistung auf dem Markt an. Thematisch ist das Projekt W.IN breiter aufgestellt, da keine Begrenzung auf Start-ups aus spezifischen Branchen erfolgt – es sind grundsätzlich alle Innovationsfelder angesprochen. Regionale Unternehmen unterstützen das Projekt als Sponsoren und stellen den betreuten Start-ups gleichzeitig Mentoren-Leistungen zur Verfügung, um sie bei den bestehenden Herausforderungen in der Wachstumsphase zu unterstützen. Bei darüber hinausgehendem Fachberatungsbedarf werden vom W.IN zudem Kosten für die Inanspruchnahme externer Experten übernommen.

 

Die Stelle des Projektmanagements wurde zum 1. Mai 2018 besetzt, musste jedoch zum
1. September 2018 neu besetzt werden. Aufgrund des Personalwechsels, konnte der ursprüngliche Zeitplan nicht in Gänze eingehalten werden. Jedoch wurden insbesondere die konzeptionellen und vertraglichen Vorarbeiten für das Projekt abgeschlossen. Das Projekt wurde bei der Sitzung des Arbeitgeberverbands im August 2018 vorgestellt und fand Zuspruch von der Unternehmerschaft. Erste Kooperationsvereinbarungen mit Partnerunternehmen werden im vierten Quartal 2018 unterzeichnet. Seit Oktober steht das Projekt im Austausch mit potentiellen Start-ups. Die erste Betreuungsphase im W.IN startet ab Januar 2019. Die Betreuungsdauer ist zunächst grundsätzlich für ein Jahr vorgesehen, kann aber an den individuellen Bedarf der Start-ups angepasst werden.

 

Aufgrund des gegenüber der ursprünglichen Planung späteren Beginns der aktiven Arbeit des W.IN mit den Start-ups und der Sponsorenakquisition verschiebt sich mit der Umsetzung auch die geplante Finanzierung.

 

Von den ursprünglich für 2018 veranschlagten Mitteln bei der Braunschweig Zukunft GmbH werden die Mittel entsprechend auf die Folgejahre übertragen.
 

 


Anlage/n:

keine