Betreff: Anbindung Okerarme
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 211 Stöckheim-Leiferde
04.04.2013 
StBezRat 211 Stöckheim-Leiferde ungeändert beschlossen  (12945/13)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Stadtplanung und Umweltschutz

12945/13

15.03.2013

61.41-N

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

StBezRat 211 Stöckheim-Leiferde

04.04.2013

X

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Anbindung Okerarme

 

 

Die Verwaltung wird gebeten, die beiden „toten Okerarme“ im Stadtbezirk 211 wieder an die Oker anzuschließen und zu renaturieren.

 

Begründung:

 

Die bisherige Anbindung der Okerarme bietet keine Möglichkeit zum Wasseraustausch an der Oberfläche. Dies führt zu einer unnatürlichen Verschmutzung und Verlandung der Okerarme.

 

Nachricht der Verwaltung:

 

Zur Anregung des Stadtbezirksrates hat es bereits am 12. Oktober 2012 eine Zwischennachricht der Verwaltung gegeben.

 

Es wurde auf die Notwendigkeit von Wintereinständen für Fische und dafür erforderliche Mindestwassertiefen verwiesen und eine Vermessung durch die Stadt zugesagt. Nach Vorliegen der Vermessungsergebnisse wollte der Eigentümer der Altarme – der Wasserverband Mittlere Oker – über weitere Maßnahmen entscheiden.

 

Inzwischen hat an beiden Altarmen eine Vermessung stattgefunden. Das Ergebnis wurde im Rahmen der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Mittlere Oker im Dezember letzten Jahres vorgestellt und diskutiert.

 

Im Ergebnis wurde auf der Verbandsversammlung folgendes beschlossen:

 

Okeraltarm Schiffhorn :

 

Da die Wassertiefen im Altarm Schiffhorn lt. Vermessung der Stadt Braunschweig zwischen 0,8 m im Auslaufbereich und 1,5 m am südlichen Ende liegen und dies als Wintereinstand für Fische nicht ausreicht, soll im Rahmen von Unterhaltungsarbeiten im November 2013 durch den Wasserverband eine etwa 2 m tiefe Rinne durch Umlagerung und Entnahme des schlammigen Sedimentes im Einvernehmen mit der Wasserbehörde hergestellt werden. Ein Rückschnitt von Bäumen soll nicht erfolgen, da diese durch die Beschattung und damit geringere Erwärmung des Gewässers eher eine positive Wirkung haben.

 


Altarm am Rüninger Wehr

 

Der Altarm am Rüninger Wehr weist Wassertiefen zwischen 0,5 m bis 1,5 m auf. Sinnvoll wäre auch hier eine Teilentschlammung zumindest im Mündungsbereich. Für dieses Jahr sind von Seiten des Wasserverbandes keine weiteren Maßnahmen geplant, mit den Erfahrungswerten aus der Maßnahme am Altarm Schiffhorn kann über eine Teilentschlammung in 2014 entschieden werden.

 

I. A.

 

gez.

 

Hornung