Betreff: Sanierung „Westliches Ringgebiet - Soziale Stadt“
„Zu Fuß unterwegs in der Sozialen Stadt - Qualitätsverbesserung im Hauptfußwegenetz und am Frankfurter Platz“
Ergebnisse des Gutachtens

Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Federführend:61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz   
Beratungsfolge:
Planungs- und Umweltausschuss
14.08.2013 
Planungs- und Umweltausschuss ungeändert beschlossen  (13123/13)  
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
13.08.2013 
StBezRat 310 Westliches Ringgebiet ungeändert beschlossen  (13123/13)  

Sachverhalt

1

 

Stadt Braunschweig

 

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Der Oberbürgermeister

Drucksache

Datum

FB Stadtplanung und Umweltschutz

13123/13

26.07.2013

61.13-W-SP3

 

 

 

Beteiligte FB /Referate /Abteilungen

Mitteilung

 

0150, 0500, Fachbereich 66

Beratungsfolge

Sitzung

 

Tag

Ö

N

StBezRat 310 Westliches Ringgebiet

Planungs- und Umweltausschuss

13.08.2013

14.08.2013

X

X

 

 

 

 

 

 

 

 

Überschrift, Sachverhalt

Sanierung „Westliches Ringgebiet - Soziale Stadt“

„Zu Fuß unterwegs in der Sozialen Stadt -  Qualitätsverbesserung im Hauptfußwegenetz und am Frankfurter Platz“

Ergebnisse des Gutachtens

 

 

Im Rahmen der Sanierung „Westliches Ringgebiet – Soziale Stadt“ wurde im Jahr 2008 das Gutachten „Zu Fuß unterwegs in der Sozialen Stadt – ein Gender Mainstreaming-Projekt“ durch das Büro plan&rat erarbeitet (vgl. DS-Nr. 9736/08).

 

Ziel dieses Gutachtens war es, das Westliche Ringgebiet fußgängerfreundlicher zu machen. Bei der Bestandsaufnahme der Mängel, der Bevölkerungsbeteiligung und den Maßnahmenvorschlägen sollten die Kriterien des Gender Mainstreaming berücksichtigt werden.

 

Seinerzeit wurden die Fußwegebeziehungen in verschiedenen Ordnungsklassen (Fußwegeachsen, Haupt- und Nebenfußwege) unterteilt und im Wesentlichen die Fußwegeachsen untersucht. Durch Stadtteilspaziergänge mit verschiedenen Nutzergruppen wurden die Mängel herausgefunden. Zudem wurden Ziele und Leitlinien (Qualitätsstandards) festgelegt, Nutzungseinschränkungen und Hindernisse erfasst und konkrete (investive) Maßnahmenvorschläge zur Beseitigung der Mängel erarbeitet.

 

Das vorliegende Gutachten aus dem Jahr 2013 stellt die Vertiefung des Ausgangsgutachtens dar. Die Aufgabenstellung bestand darin, die Problembereiche der Hauptfußwege zu identifizieren und die Qualitätsstandards auch hier anzuwenden.

 

Im Wesentlichen wurden folgende Maßnahmen angeregt:

- Bordsteinabsenkungen (Herstellung der Barrierefreiheit)

- Abbau des Gehwegparkens (Verbreiterung des Gehwegs, Verringerung der Geschwindigkeit)

- Faire Ampelschaltung (Überprüfen der Fußgängergrünzeiten)

- Zusätzliche Sitzgelegenheiten (Bankprogramm)

- Verbesserung der Beleuchtungssituation.

 

Die Verwaltung wird die Vorschläge in weitere Planungen einbeziehen.

Weitere Maßnahmen werden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt je nach Mittelverfügbarkeit umgesetzt.

 

Weiterhin wurde der Bereich des Frankfurter Platzes näher untersucht. Hierzu wurden über einen längeren Zeitraum Verkehrs- und Verhaltensbeobachtungen sowie Expertengespräche durchgeführt.

 

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

-          Starke Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmer

-          Illegale Nutzung als Parkplatz

-          Verbindung Helenenstraße - Frankfurter Straße überdurchschnittlich durch Kfz befahren

-          Einschränkung der Aufenthaltsqualität durch ungepflegtes Erscheinungsbild (beschädig­te Sitzmöbel, mangelnde Sauberkeit des Platzes)

-          Verbindungen im Südteil aus Fußgänger- und Radfahrersicht mangelhaft bewertet (kaum Bewegungsfläche, irreführende Beschilderung).

 

Die Verwaltung wird Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit und Attraktivität prüfen und geeignete Maßnahmen zur Umsetzung unter Beteiligung der Öffentlichkeit entwickeln. Das Ergebnis wird den Gremien zu gegebener Zeit vorgestellt.

 

 

I. V.

 

Gez.

Leuer