Betreff: Erstellung eines Kommunalen Wohnraumkonzepts
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales und Gesundheit
04.06.2013 
Ausschuss für Soziales und Gesundheit      
Rat der Stadt Braunschweig
24.06.2013 
Rat abgelehnt  (2731/13)  
Verwaltungsausschuss
18.06.2013    Verwaltungsausschuss      
Planungs- und Umweltausschuss
12.06.2013 
Planungs- und Umweltausschuss ungeändert beschlossen  (2731/13)  
Verwaltungsausschuss
24.06.2013    Verwaltungsausschuss      

Sachverhalt

1

 

Antrag

Datum

Nummer

Öffentlich

21.05.2013

2731/13

Absender

 

Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

24.06.2013

 

Verwaltungsausschuss

Planungs- und Umweltausschuss

Ausschuss für Soziales und Gesundheit

18.06.2013

12.06.2013

04.06.2013

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Erstellung eines Kommunalen Wohnraumkonzepts

 

 

 

 

 

 

 

Der Rat der Stadt Braunschweig wird gebeten zu beschließen:

„1. Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts ein Wohnraumkonzept für Braunschweig zu erstellen.

2. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, den regelmäßig tagenden Runden Tisch zum Thema "Wohnen in Braunschweig", an dem Vertreter der Wohnungswirtschaft (Nibelungen Wohnbau GmbH, Wiederaufbau, Braunschweiger Baugenossenschaft etc.) teilnehmen, um Vertreter von Interessen- und Sozialverbänden (z.B. Haus + Grund, Mieterverein, Diakonie, AWO etc.) und der Politik zu erweitern. Ziel dieser Erweiterung des Runden Tisches soll dabei u.a. die frühzeitige Einbindung aller wichtigen Akteure in den Prozess der Erstellung eines solchen Wohnraumkonzeptes sein.

Begründung:

Mehrere aktuelle Studien belegen, dass sich die Situation auf dem Braunschweiger Wohnungsmarkt in den letzten Jahren dahingehend verändert hat, dass in einigen Segmenten Wohnraum mittlerweile knapp geworden ist. Nach Aussagen von Sozialverbänden bekommen dies in erster Linie die Menschen zu spüren, die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind. Aktuell wird davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt ca. 4.000 neue Wohnungen benötigt werden.

Um Verwaltung und Politik in die Lage zu versetzen, die künftige Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt steuern und aktiv beeinflussen zu können, braucht es ein detailliertes Wohnraumkonzept für die gesamte Stadt, dass Aussagen zu der Situation in allen Segmenten des Wohnungsmarktes enthält und Handlungsempfehlungen gibt.

Beispielhaft möchten wir auf ähnliche Konzepte aus Bremen

(http://stadtentwicklung.bremen.de/sixcms/media.php/13/100608_SUB_Wohnungsbaukonzeption.pdf) und Leipzig

(http://www.leipzig.de/imperia/md/content/61_stadtplanungsamt/stadterneuerung/leipzig_wohnungspolitisches_konzept_2009.pdf) hinweisen, die als Vorlage für ein Braunschweiger Wohnraumkonzept dienen können.

In die Entwicklung eines solchen Konzeptes sollen alle relevanten Akteure frühzeitig eingebunden werden. Dies soll u.a. in Form eines runden Tisches geschehen, der zum einen die Aufgabe haben soll, die Erstellung des Wohnraumkonzepts konstruktiv zu begleiten. Zum anderen soll dieser runde Tisch nach Fertigstellung des Wohnraumkonzeptes die Umsetzung der Handlungsempfehlungen begleiten und den Wohnungsmarkt auch in Zukunft weiter beobachten, um ggf. frühzeitig auf künftige Entwicklungen reagieren und Fehlentwicklungen verhindern zu können.

 

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Gez. Holger Herlitschke