Betreff: Nachtflugverbot am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig
24.06.2013 
Rat abgelehnt  (2804/13)  

Sachverhalt

1

 

Antrag

Datum

Nummer

Öffentlich

13.06.2013

2804/13

Absender

 

CDU - Fraktion

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

24.06.2013

 

Verwaltungsausschuss

Finanz- und Personalausschuss

18.06.2013

13.06.2013

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Nachtflugverbot am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg

 

 

 

 

 

 

 

Der Rat der Stadt Braunschweig wird gebeten zu beschließen:

 

„Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird gebeten, das geltende Nachtflugverbot für den Flughafen Braunschweig-Wolfsburg zu überprüfen und insbesondere zu untersuchen, ob zur Minderung der Lärmbelästigung der Bevölkerung eine Änderung der Betriebsgenehmigung angezeigt ist. Gleichzeitig wird das Ministerium gebeten zu überprüfen, inwiefern moderne Flugzeuge, die in der Lärm- und C02-Emission deutlich geringere Werte aufweisen als in der Vergangenheit, von den Beschränkungen der Betriebsgenehmigung ausgenommen werden können.“

 

 

Begründung:

Durch die gültige Betriebsgenehmigung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg und der damit bestehenden Beschränkung von sechs Flugbewegungen in der Zeit zwischen 22:00 und 06:00 Uhr sowie der weiteren Einschränkung mit einer Flugbewegung pro Woche in der Kernzeit der Nacht existiert faktisch bereits ein Nachtflugverbot! Dieses dient der Rücksicht auf die Nachtruhe der umliegenden Bevölkerung und wurde in den vergangenen Jahren nur in geringem Maße ausgeschöpft. So wurde in 2012 die bestehende Genehmigung von sechs Flugbewegungen in der Zeit zwischen 22:00 und 06:00 Uhr lediglich zu etwas über 8 % ausgeschöpft. Des Weiteren ist zum einen durch die Verlängerung der Start- und Landebahn und damit gerade bei Landungen durch den Verzicht auf die lärmintensive Schubumkehr eine Reduktion der Geräusche eingetreten. Zum anderen hat in den vergangenen Jahren die Weiterentwicklung der Flugzeugtechnik ebenfalls eine Reduktion der Lärmemissionen bewirkt. Daher sollte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Hannover diese Aspekte in seine Bewertung mit einfließen lassen.

 

 

 

Klaus Wendroth

Fraktionsvorsitzender