Betreff: Maßnahmen zum Hochwasserschutz
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage (öffentlich)
Federführend:0100 Referat Steuerungsdienst   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig
24.06.2013 
Rat ungeändert beschlossen  (2327/13)  

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Stellungnahme 9293/13 - Maßnahmen zum Hochwasserschutz

1

 

Anfrage

Datum

Nummer

Öffentlich

11.06.2013

2327/13

Absender

 

CDU - Fraktion

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Adressat

 

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann

Platz der Deutschen Einheit 1

38100 Braunschweig

 

Gremium

Sitzungstermin

 

Rat

24.06.2013

 

 

 

 

 

Betreff / Beschlussvorschlag

 

Maßnahmen zum Hochwasserschutz

 

 

 

 

 

 

 

Ende Mai kam es in Braunschweig aufgrund von anhaltendem Dauerregen wieder zu einem Hochwasser, welches in seinen Ausmaßen an die Überschwemmungen des Jahres 2002 erinnerte. Die Feuerwehr Braunschweig – Berufs- wie Freiwillige Feuerwehr – war daraufhin mehrere Tage im Einsatz, um Menschen, Tiere und Häuser vor dem Hochwasser zu beschützen bzw. die bereits verursachten Schäden möglichst gering zu halten. Trotz des unermüdlichen und beispiellosen Einsatzes aller Einsatzkräfte sowie der freiwilligen Helfer konnten vor allem im Braunschweiger Nordosten Überschwemmungen nicht gänzlich verhindert werden.

Nach den Erfahrungen mit dem Hochwasser des Jahres 2002 sind zum einen bei der Feuerwehr Braunschweig zahlreiche Gerätschaften neu angeschafft und zum anderen Maßnahmen zum technischen bzw. baulichen Hochwasserschutz ergriffen worden. Den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Mitgliedern der CDU-Ratsfraktion ist wichtig zu erfahren, ob diese Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation geführt haben und welche weiteren Schritte von der Verwaltung als sinnvoll erachtet werden.

 

Neben den baulichen und technischen Maßnahmen stellt sich vor allem die Frage, ob die Ausrüstung der Feuerwehrleute – sei es der Kameradinnen und Kameraden in den Frewilligen Wehren oder der Kolleginnen und Kollegen bei der Berusfeuerwehr – für einen länger dauernden Einsatz beispielsweise zur Bekämpfung eines Hochwassers angemessen ist. Denn nach der Abarbeitung der Überschwemmungen in Braunschweig war die Feuerwehr Braunschweig für eine Woche in unserer Partnerstadt Magdeburg im Einsatz zum Schutz vor dem Hochwasser der Elbe. Die Bilder dieser Katastrophe waren jeden Tag im Fernsehen präsent und allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr gilt unser Dank für ihren Einsatz! Zu bewältigen war diese Lage nur duch mehrere 24-Stunden-Schichten, durch die Unterstützung der Familien der Helfer sowie durch das Verständnis des jeweiligen Arbeitgebers.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

 

  1. Wie hat sich der Verlauf des aktuellen Hochwasserereignisses in Braunschweig aus Sicht der Verwaltung dargestellt, insbesondere hinsichtlich entsprechender Wasserstände, Abflussverhältnisse, Schäden und Einsätze für Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie THW und freiwilliger Helfer?

 

  1. Sind die Braunschweiger Feuerwehrleute (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr gleichermaßen) mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung sowie den Fahrzeugen und den Gerätschaften für einen länger dauernden Hochwassereinsatz ausreichend ausgestattet und was müsste zusätzlich in den nächsten Jahren noch beschafft werden, um den bestehenden Schutz weiter zu verbessern?

 

  1. Haben die Maßnahmen zum Hochwasserschutz, welche nach dem Hochwasser des Jahres 2002 in Braunschweig getroffen wurden, nach Einschätzung der Verwaltung ihre Wirkung gezeigt und wie hätte sich die Einsatzlage dargestellt, wenn auf diese Maßnahmen verzichtet worden wäre?

 

 

 

 

Klaus Wendroth

Fraktionsvorsitzender

 


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Stellungnahme 9293/13 - Maßnahmen zum Hochwasserschutz (79 KB)