Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

30.10.2019 - 4.3 Gestaltungskonzept Beleuchtung

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Stadtbaurat Leuer leitet kurz ein.

Frau Schäfer trägt inkl. im Ratsinformationssystem einsehbarer Beamerpräsentation vor.

Das Beleuchtungskonzept sieht eine Reduzierung der Leuchtenvielfalt vor, unter besonderer Berücksichtigung des Klima- und Artenschutzes. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des üblichen, vertraglich geregelten Austausches.

 

Frau Schäfer und Stadtbaurat Leuer gehen auf Fragen und Anmerkungen der Ausschussmitglieder Dr. Mühlnickel, Jalyschko, Schneider, Dr. Goclik, Dobberphul und Kühn ein.

An Abschnitten, die subjektiv - insbesondere aus Sicht von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen - zu wenig beleuchtet werden, offenbare sich der Zwiespalt zwischen Sicherheit einerseits und Klima- und Artenschutz andererseits. Zu Orientierungswerten bei der Lichtfarbe führt Frau Schäfer ausführlich aus. Stark naturgeprägten Bereichen und Brücken wird durch eine Reduzierung der Lichtfarbe Rechnung getragen. Eine Mindestausleuchtung öffentlicher Flächen gemäß gesetzlicher Standards ist stets gewährleistet. Von der Innenstadt ausgehend ist die Lichtfarbe abnehmend, sie liegt innerhalb der Okerumflut bei 3.000 Kelvin mit weißlichem Licht, in sonstigen Siedlungsgebieten regelmäßig bei 2.450 Kelvin mit gelblichem Licht.

Das Konzept stellt gestalterische Fragen in den Mittelpunkt. Bewegungssteuerung und Dimm-Funktion (Orientierungsbeleuchtung) befinden sich grundsätzlich im Fokus, sofern sie ortsbezogen DIN-Vorschriften gerecht werden, waren aber für das konkrete Konzept nicht Gegenstand der Betrachtung. Eigentümer*innen und Gewerbetreibende anzusprechen und aufzufordern, private Flächen insektenfreundlich zu beleuchten, übersteige die personellen Kapazitäten der Verwaltung.

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Der Ausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

Erläuterungen und Hinweise