Rat und Stadtbezirksräte
08.09.2023 - 5.2 Präsentation zum Sachstand B-Planverfahren Raut...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Hochbau
- Datum:
- Fr., 08.09.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:03
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer führt in die Präsentation zum Sachstand B-Planverfahren Rautheim-Möncheberg ein.
Herr Mollerus stellt den Sachstand zum B-Planverfahren Rautheim-Möncheberg anhand einer Präsentation vor.
Auf Nachfrage von Ratsherr Kühn informiert Herr Mollerus über die Informationsveranstaltung der Verwaltung im Februar 2023, die ein vielfältiges Bild mit zum Teil auch gegensätzlichen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger zeichnete.
Herr Mollerus informiert auf Nachfrage von Ratsherr Stühmeier über die im Gebiet vorgesehenen zwei Standorte für Kindertagesstätten und die über benachbarte Standorte abgedeckte Grundschulversorgung. Die für das Baugebiet notwendigen sozialen Infrastruktureinrichtungen werden innerhalb des Gebietes vorgesehen; Standorte können noch nicht benannt werden. Das Verkehrsgutachten befindet sich in Erhebung. Die Verkehrszählungen haben im Frühjahr stattgefunden. Ein Anschluss des Gebietes an die Straße am Rautheimer Holze kann tatsächlich erfolgen. Mit der weitläufigeren Verkehrssituation (insbes. zur A39) werden sich Gutachter und Verwaltung noch auseinandersetzen. Der Sensibilität der Verkehrsthematik ist sich die Verwaltung bewusst. Zum zeitlichen Horizont kündigt Herr Mollerus die frühzeitige Bürgerbeteiligung für Herbst/Winter 2024 an. Danach ist (abhängig von der Klärung der Entwässerungssituation) für Jahresbeginn 2024 die nochmalige Beteiligung der Fachbehörden und für Ende 2024 der Satzungsbeschluss vorgesehen.
Ratsherr Mehmeti dankt der Verwaltung für den bisherigen, konstruktiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Auf seine Nachfragen zu den Aspekten Jugendplatz und Standorte der Kindertagesstätten berichtet Herr Mollerus über das Werben der Verwaltung, die wichtige Verbindung zum Stadtbahnhaltepunkt qualitativ hochwertig zu gestalten. Eine Verlagerung des Jugendplatzes wird von den Anwohnenden allerdings kritisch betrachtet. Bei den Kindertagesstätten handelt es sich nach Auffassung der Sozialverwaltung um zwei autarke Einrichtungen, die nicht an einem Standort zusammengefasst werden können. Dieser Ansatz soll mit der Sozialverwaltung nochmals diskutiert werden.
Auf Nachfrage von Ratsherr Kühn zur Kartierung der Flora und Fauna bestätigt Herr Mollerus die Beauftragung des Gutachtens. Erste Erkenntnisse wie das Vorkommen der Feldlerche liegen vor.
Ratsherr Jonas sieht den Anteil von zehn Prozent für Einfamilienhäuser kritisch und hinterfragt, weshalb im Kontext Nachhaltigkeitskriterien und Flächenknappheit nicht familienfreundliche Reihenhäuser berücksichtigt werden.
Herr Mollerus erläutert hierzu den von der Verwaltung beabsichtigten möglichst großen Wohnungsmix und den Anteil Einfamilienhäuser aufgrund des vorhandenen Bedarfs. Das Plangebiet bietet mit diesem Anteil einen Kompromiss.
Nach Auffassung von Bürgermitglied Pelster sind die Haltestellen nicht optimal gelegen. Eine der beiden Haltestellen sollte näher an das Gebiet heranrücken.
Herr Mollerus informiert über verschiedene mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH in Bezug auf Haltstellen- und Trassenverschiebung diskutierte Varianten. Im Ergebnis werden die Standorte als geeigneter Brückenschlag zwischen Neubaugebiet und Haltestellenstandort angesehen.
Protokollnotiz: Die in der Sitzung gezeigte Präsentation wurde im Nachgang der Sitzung protokollarisch im Ratsinformationssystem Allris eingebunden:
https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=1074741
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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9,3 MB
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