Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 18-08133

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


„Der Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung der Flughafen 

Braunschweig-Wolfsburg GmbH wird angewiesen, in der Gesellschafter-

versammlung der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH folgende

Beschlüsse zu fassen:

 

- Der Jahresabschluss 2017 wird unter Berücksichtigung der in Höhe von 2.800.032,88 €

   geleisteten Betriebskostenzuschüsse mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von

   486.393,93 € und einem Gewinnvortrag in Höhe von 2.748.533,61 € festgestellt.

 

- Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Der verbleibende

  Gewinnvortrag in Höhe von 2.262.139,68 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.“
 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die gemäß § 11 Buchstabe a) und b) des Gesellschaftsvertrages der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH (FBWG) vorgesehenen Beschlussfassungen durch die Gesellschafterversammlung über die Feststellung des Jahresabschlusses und über die Gewinnverwendung bedürfen einer Weisung an den dortigen Vertreter der Stadt Braunschweig.

 

Um eine Stimmbindung des städtischen Vertreters in der Gesellschafterversammlung der FBWG herbeizuführen, ist ein Anweisungsbeschluss erforderlich, für den gem. § 6 Ziffer 1 Buchstabe a) der Hauptsatzung der Stadt Braunschweig in der geltenden Fassung der Finanz- und Personalausschuss (FPA) zuständig ist.

 

Der Aufsichtsrat der FBWG hat sich in seiner Sitzung am 8. Mai 2018 mit dem Jahresabschluss 2017 befasst und eine entsprechende Beschlussempfehlung für die Gesellschafterversammlung abgegeben.

 

Die Entwicklung der Aufwands- und Ertragspositionen ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In T€

IST 2016

Plan 2017

IST 2017

Plan 2018

1

Umsatzerlöse

+ 6.138,7

 

+ 6.286,0

 

+ 6.181,0

 

+ 6.167,6

 

1a

% zum Vorjahr/Plan

 

 

+ 2,3

 

+ 0,6/- 1,7

 

- 0,2

 

2

Sonstige Betriebliche Erträge

+ 4.633,0

 

+ 2.445,0

 

+ 2.972,1

 

+ 2.320,0

 

3

Erträge aus Betriebsmittelzuschüssen der Gesellschafter

+ 2.800,0

 

+ 2.800,0

 

+ 2.800,0

 

+ 2.800,0

 

4

Materialaufwand

- 3.843,0

 

- 4.899,3

 

- 3.942,2

 

- 3.888,1

 

5

Personalaufwand

- 3.749,4

 

- 4.256,0

 

- 4.228,4

 

- 4.671,0

 

6

Abschreibungen

- 3.320,9

 

- 3.420,0

 

- 3.348,0

 

- 3.420,0

 

7

Sonst. betriebl.
Aufwendungen

- 1.192,2

 

- 740,6

 

- 1.162,0

 

- 1.003,2

 

8

Betriebsergebnis
(Summe 1 bis 7)

+ 1.466,2

 

- 1.784,9

 

- 727,5

 

- 1.694,7

 

9

Zins-/Finanzergebnis

- 66,1

 

- 75,3

 

- 12,3

 

- 60,3

 

10

Ergebnis (8+9)

+ 1.400,1

 

- 1.860,2

 

- 739,8

 

- 1.755,0

 

11

Sonstige Steuern

- 25,6

 

- 35,0

 

+ 253,4

 

- 35,0

 

12

Jahresergebnis (10+11)

+ 1.374,5

 

- 1.895,2

 

- 486,4

 

- 1.790,0

 

12a

Davon: Sondereffekte

+ 1.993,0

 

+/- 0

 

+ 645,0

 

+/- 0

 

12b

Nachrichtlich: Jahresergebnis ohne Sondereffekte (12./.12a)

- 618,5

 

- 1.895,2

 

- 1.131,4

 

- 1.790,0

 

13

Nachrichtlich:
Jahresergebnis ohne Betriebsmittelzuschüsse  (12 ./. 3)

- 1.425,5

 

 4.695,2

 

- 3.286,4

 

 4.590,0

 

14

Nachrichtlich:
Jahresergebnis ohne Betriebsmittel-zuschüsse und ohne Sondereffekte
(12 ./. 3 ./.12a)

- 3.418,5

 

- 4.695,2

 

- 3.931,4

 

- 4.590,0

 

 

Der Rückgang der Flugbewegungszahlen konnte durch die Anpassung der flugbetrieblichen Entgelte kompensiert werden, so dass ein leichter Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist.

 

Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Plan resultiert ferner u. a. aus Sondereffekten wie den nicht geplanten Einnahmen aus Anlagenverkäufen (327 T€) sowie einer Steuerrückzahlung (318 T€ inkl. Zinsen) aufgrund der Betriebsprüfung (siehe Zeile 12a: Sondereffekte in Gesamthöhe von 645,0 T€).

 

Im Wirtschaftsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von 780,5 T€ vorgenommen. Größte

Maßnahmen waren u. a. der Ausbau der Entwässerungsanlagen im südlichen Flughafenbereich i. H. v. 293,4 T€ sowie die Anschaffung eines Feuerlöschfahrzeuges in Höhe von 215,8 T€ neben einer Vielzahl von kleineren Investitionsmaßnahmen. Die Finanzierung erfolgte über die noch vorhandene eigene Liquidität der Gesellschaft; eine Kreditaufnahme war nicht erforderlich.

 

Die Prüfung des Jahresabschlusses 2017 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kommuna Treuhand, Hannover, hat zu keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 19. März 2018 erteilt.

 

Als Anlage sind die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und der Lagebericht 2017 beigefügt.

 

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Anlagen

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