Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 23-20328-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der Fraktion BIBS vom 04.01.2023 (DS 23-20328) wird wie folgt Stellung genommen:
 

Zu 1.:

 

Im November 2022 hatten die Fachstelle für unbegleitete minderjährige Geflüchtete 165 junge Menschen erreicht. Bis zum Quartalsende hatte sich diese Zahl auf 198 Erstkontakte erhöht.

 

2022

Syrien

27 %

Afghanistan

21 %

Ukraine

19 %

Maghreb-Staaten*

7 %

rkei

6 %

Somalia

5 %

Guinea

4 %

Balkan-Staaten**

3 %

u. a. Länder***

5 %

u. a. afrik. Länder****

3 %

 

* (Algerien, Marokko, Tunesien); **(Albanien, Serbien, Kosovo u. a.); ***(Irak, Iran, Kolumbien, Pakistan) ****(Elfenbeinküste, Nigeria, Liberia, Uganda, Libyen, Burundi)

 

Zu 2.:

 

Bereits im November 2022 wurde auf Initiative der Stadt Braunschweig ein interkommunaler Verbund mit einem Landkreis und freien Trägern der Jugendhilfe ins Leben gerufen. Hier wird in enger Abstimmung mit dem Landesjugendamt an zeitnahen Lösungen zur Unterbringung von minderjährigen Geflüchteten gearbeitet. Geplant ist es, im Zusammenwirken mit den freien Trägern der Jugendhilfe bis zu 40 Plätze zur Versorgung zu schaffen. Grundlage hierfür ist der Erlass des Landesjugendamtes vom 18.10.2022, der die Möglichkeiten für die Erteilung von Betriebserlaubnissen r stationäre Betreuungseinrichtungen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete vereinfachen soll und damit der aktuellen besonderen Situation Rechnung trägt.

 

 

Zu 3.:

 

Der Fachbereich selbst setzt keine therapeutischen Fachkräfte ein. Es gibt bereits bestehende Vereinbarungen mit den Erziehungsberatungsstellen, um Versorgungslücken entgegenzuwirken. Darüber hinaus wird in Kooperation mit den freien Trägern der Jugendhilfe eng mit dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e. V. (NTFN) in Braunschweig zusammengearbeitet. Ziel ist es,r die hier in Braunschweig stationär untergebrachten Kinder und Jugendlichen eine langfristige therapeutische Anbindung zu erwirken. Für hier versorgte Minderjährige werden Dolmetscher in der Landessprache eingesetzt, die auch in therapeutischen Settings zum Einsatz kommen.

 

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