Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 23-21219
Grunddaten
- Betreff:
-
Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau des Ackerhofportals
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Planung und Hochbau
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Vorberatung
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03.05.2023
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08.09.2023
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Erledigt
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten, eine Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau des Ackerhofportals durchzuführen beziehungsweise in Auftrag zu geben. Dabei sind die drei möglichen Standorte Ackerhof, Kurt-Seeleke-Platz/Am Magnitor und Herzogin-Anna-Amalia-Platz zu prüfen sowie ein Kostenrahmen für die Errichtung zu ermitteln.
Die Ergebnisse sind dem Ausschuss für Planung und Hochbau in einer seiner nächsten Sitzungen vorzustellen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Das Ackerhofportal wurde 1971 im Zuge des Baus des Horten-Gebäudes abgebaut und eingelagert – angedacht waren seinerzeit zwei Jahre, inzwischen sind es mehr als 50 Jahre geworden. Immer wieder hat es in der Vergangenheit Anläufe gegeben, um einen Wiederaufbau zu realisieren bzw. wenigstens planerisch vorzubereiten. Im Rat war dies zuletzt 2017 (zum Haushalt 2018) durch einen entsprechenden Haushaltsantrag des Stadtbezirksrates Innenstadt, respektive in den Beratungen für den Doppelhaushalt 2023/24.
In der Öffentlichkeit wurde unlängst aufgrund einer Initiative der Bürgerschaft Magniviertel wieder vermehrt über das Ackerhofportal gesprochen. Nach einer entsprechenden Anfrage und der späteren Berichterstattung des Portals für das Braunschweigische – Der Löwe – ist wieder Bewegung in diese Frage gekommen – auch in Bezug auf den möglichen Standort. Denn einen Wiederaufbau am alten Standort hält der Stadtheimatpfleger für die Innenstadt Elmar Arnold aufgrund der baulichen und verkehrlichen Situation für kaum machbar. Die Bürgerschaft Magniviertel favorisiert den bereits im Rahmen einer Projektstudie von Prof. Walter Ackers visualisierten Standort Kurt-Seeleke-Platz/Am Magnitor. Darüber hinaus bietet sich ebenfalls die Möglichkeit (sogar mit geschlossenem Tor), das Ackerhofportal auf dem Herzogin-Anna-Amalia-Platz wieder zu errichten.
Unabhängig von der Finanzierungsfrage eines Wiederaufbaus – so auch die Forderung der Bürgerschaft – sollte nun die Machbarkeitsstudie erstellt werden. Zumal es bereits zahlreiche Andeutungen gibt, dass zum einen die Finanzierung der Machbarkeitsstudie und zum anderen sogar der spätere Wiederaufbau durch Braunschweiger Stiftungen, Initiativen und Privatleute namhaft unterstützt werden dürfte.
Wie in einem weiteren Beitrag auf dem bereits angesprochenen Portal „Der Löwe“ geschrieben (vgl. https://www.der-loewe.info/nein-zur-machbarkeitsstudie-fuer-das-ackerhofportal, zuletzt eingesehen am 20. April 2023 um 14.00 Uhr), gibt es die schriftliche Zusage der Fraktionsvorsitzenden der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Dort heißt es u.a.: „Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen haben Vertreterinnen und Vertreter der Bauverwaltung sowieso (sic!) von der Werbegemeinschaft Magni, der Bürgerschaft Magni und der Firma Borek zum Gespräch über Perspektiven der Wiedererrichtung des Ackerhofportals eingeladen. […] Grundsätzlich besteht Einigkeit in dem Wunsch, das Ackerhofportal wieder zu errichten. […] Zeitnah soll nun die Verwaltung beauftragt werden, erneut die Machbarkeit und den Kostenrahmen für die Errichtung des Ackerhofportals an drei möglichen Standorten zu prüfen.“
