Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 24-22967
Grunddaten
- Betreff:
-
Prüfauftrag Schallschutz Kralenriede
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Frau Bartsch (BIBS)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 330 Nordstadt-Schunteraue
|
Entscheidung
|
|
|
|
31.01.2024
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Situation der Anwohner*innen in Kralenriede war bereits mehrfach Thema (auch in Bezirksratssitzungen).
Die Bahn muss sich, trotz beschranktem Bahnübergang, durch "Laut geben" bemerkbar machen. Zum Teil geschieht dieses Hupen durchgehend vom Rodelandweg bis zur Autobahnbrücke ohne Unterbrechung.
Auch der Individualverkehr auf der Forststraße nimmt immer mehr zu. Dies hängt u.a. mit dem Zuwachs an Industrie am Flughafen und dem Gewerbegebiet Steinriedendamm zusammen.
Hinzu kommt noch die nicht geschlossene Schallmauer auf der BAB 2 in Richtung Wolfsburg aus Peine kommend. Weiterhin wurde der Wald in den letzten Jahren immer mehr gestutzt, so dass auch hier Sicht- und Schallschutz wegfallen. In dem kleinen Waldstück sind immer wieder Wildtiere, die ihre Nahrung suchen und Ruhepausen einlegen.
Durch den nicht mehr vorhandenen Sichtschutz zum Zug und die Belastung durch den Lärm werden Tiere oft in Panik versetzt, so dass sie unkontrolliert und panisch auf die Straße rennen was das Unfallrisiko erhöht.
Ein weiterer Aspekt sind Haustiere wie Katzen, die ungehindert in Richtung Straße laufen können. Laut Anwohner*innen gibt es immer wieder Todesfälle von Tieren. Das gipfelt darin, dass viele Bewohner*innen schon gar nicht mehr die Chance bekommen Tiere aus dem Tierheim zu bekommen.
Seitens der Bahn ist auf dieser Strecke eine Erhöhung der Taktung geplant, so dass sich die Lärmbelastung noch mal deutlich erhöhen wird. Dazu kommen noch Güterzüge, so dass jetzt schon die Züge nicht mehr nur 2-3 sondern 4-5 mal pro Stunde und auch neuerdings in der Nacht, mit entsprechendem „Laut geben“ an der Siedlung Kralenriede vorbei fahren.
Dies führt zu einer deutlichen Mehrbelastung der Anwohner*innen, so dass wir die Verwaltung auffordern zu prüfen, wie hier ein angemessener Sicht-und Schallschutz (z.B. durch eine Schallschutzmauer, Skizze im Anhang) umgesetzt werden kann.
gez.
Sabine Bartsch
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
1,4 MB
|
