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Vorlage - 17-05715-01  

Betreff: Energiearmut in Braunschweig
Status:öffentlichVorlage-Art:Stellungnahme
  Bezüglich:
17-05715
Federführend:50 Fachbereich Soziales und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Braunschweig zur Kenntnis
07.11.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Braunschweig    

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:


Zur Anfrage der Fraktion DIE LINKE vom 25.10.2017 [17-05715] wird wie folgt Stellung genommen:

 

Zu Frage 1:

 

BS|Energy hat zur Beantwortung folgendes mitgeteilt:

 

 

Strom

Gas

Sperrungen 2015

807

7

Sperrungen 2016

903

20

 

Sperrungen in den Bereichen Fernwärme und Wasser werden von BS|Energy fast nie durchgeführt und daher nicht erfasst.

 

Informationen zu Kleinkindern, die von Sperrungen betroffen sind, werden von BS|Energy aus Gründen des Datenschutzes nicht erhoben oder gespeichert.

 

 

Zu Frage 2:

 

Wie zu Frage 1 ausgeführt erhebt oder speichert BS|Energy nach eigenen Angaben aus Gründen des Datenschutzes keine Informationen zu Kleinkindern, die von Sperrungen betroffen sind.

 

Zur Verhinderung von Wohnraumverlust oder vergleichbarer Notlagen leistet die Stelle 50.12 des Fachbereichs Soziales und Gesundheit Präventionsarbeit bei Miet- und Energieschulden. Handelt es sich ausschließlich um Haushaltsstrom (ohne Mietrückstände, Heizkosten, Warmwasserbereitung) sind die Leistungsabteilungen zuständig, insbesondere das Jobcenter Braunschweig. Entsprechende Fallzahlen werden dort nicht erhoben.


 

Der Stelle 50.12 sind die nachfolgenden Fälle mit Energierückständen bekannt geworden:

 

Anzahl Fälle wegen

2015

2016

 

Energieschulden

 

Mietschulden

 

 

144

 

122

 

110

 

114

Gesamt

266

224

 

Davon Haushalte mit Kleinkindern bis 3 Jahre

 

Davon Haushalte mit Kindern ab 4 Jahren

 

Davon Haushalte mit Kindern ab 9 Jahren

 

 

26

 

25

 

26

 

27

 

19

 

22

 

Der Gesundheitszustand der betroffenen Personen wird nicht explizit erfasst, so dass dazu keine Fallzahlen genannt werden können.

 

Zu Frage 3:

 

BS|Energy arbeitet eng mit dem Fachbereich Soziales und Gesundheit zusammen, so dass schnell eine Lösung gefunden werden kann, damit es nicht zu einer Sperrung kommt.

 

Verhinderung einer Versorgungssperre durch:

2015

2016

Darlehensgewährung

124

103

Sozialarbeiterische Beratung, Verhandlung, Intervention

68

65

Selbsthilfe nach Beratungsgespräch

22

14

Zwischensumme

214

182

Eine abschließende Hilfestellung durch die Stelle 50.12 war nicht möglich, weil:

2015

2016

Eine Ablehnung erfolgte

4

9

Kein Kontakt zum Betroffenen hergestellt werden konnte

4

0

Mangelnde Mitarbeit des Betroffenen vorliegt

32

25

Nur eine Beratung gewünscht wurde

12

8

Zwischensumme

52

42

Gesamt

266

224


 

 


Anlage/n:


keine